Unser Ziel

100 Prozent Erneuerbare Energie für Strom, Wärme und Verkehr.
Für eine bessere Zukunft mit mehr Klimaschutz, Unabhängigkeit und Arbeitsplätzen.

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Wärme

Mit der Transformation des bestehenden Energiesystems zu einem nachhaltigen System werden vermehrt Strom und Wärme gleichzeitig produziert. Dies ist eine der Voraussetzungen um die CO2-Emissionen massiv zu senken. Heute wird bei den zentralen Großkraftwerken, die mit einem Wirkungsgrad von 30 bis 40 % arbeiten, die Wärme nicht genutzt und über Kühltürme abgeführt. Dezentrale Anlagen mit KWK erreichen Wirkungsgrade über 80 %, sie versorgen vor Ort die Energienutzer mit Strom und Wärme.

Rund vierzig Prozent des gesamten Energieverbrauches werden für Wärme im Gebäudebereich aufgewendet. Die Anstrengungen die bisher unternommen wurden, diesen Energieverbrauch wesentlich zu senken, waren bisher nicht ausreichend, um eine Wende einzuleiten. Über 90 Prozent der Wärme in Deutschland werden immer noch mit fossilen Energieträgern erzeugt. Nur mit der Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen durch Bund, Länder und Kommunen kann der Umbau der Wärmeversorgung gelingen.

Im Gebäudebereich hat der Einsatz von Effizienzmaßnahmen ein enormes Potential, erst wenn dieses ausgeschöpft wird, kann der Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung seine volle Wirkung entfalten. Nach Berechnungen der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz hat der überwiegende Teil deutscher Altbauten eine schlechte Energiebilanz. Rund 70 % der Gebäude, die vor 1979 gebaut wurden, haben überhaupt keine Dämmung und bei 20 % ist sie unzureichend. Ein ähnlich schlechtes Bild ergibt sich bei den Heizungsanlagen. Von den 18 Millionen Heizungsanlagen im Bestand sind rund 13 Millionen veraltete Gas- und Ölkessel. In den nächsten Jahrzehnten kann der Energieverbrauch für die Wärmeerzeugung durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Voraussetzung hierfür ist die Verdoppelung der Sanierungsrate von heute 1 %.

Für die dezentrale regenerative Wärmeerzeugung kommen die Solarthermie, Holz, Biogas und die Erdwärme in Frage. In Deutschland sind 1,66 Millionen Solarthermie-Anlagen im Betrieb, davon die Hälfte zur Heizungsunterstützung. Nahwärmenetze auf der Basis von Holz, Biogas und Erdwärme können ganze Kommunen oder Stadtteile mit Wärme versorgen, sie bieten den Nutzern einen hohen Komfort.

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