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100 Prozent Erneuerbare Energie für Strom, Wärme und Verkehr.
Für eine bessere Zukunft mit mehr Klimaschutz, Unabhängigkeit und Arbeitsplätzen.

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Strom

Der Kraftwerkspark zur Stromerzeugung wie er in den letzten Jahrzehnten entstanden ist, ist geprägt von wenigen Großkraftwerken, auf der Basis von fossilen Energien und der Kernenergie mit einem Wirkungsgrad von maximal 40 %. Eine wesentliche Steigerung des Wirkungsgrads ist nicht zu erwarten, da grundsätzlich die Abwärme nicht genutzt wird. Der hohe Primärenergiebedarf hat einen hohen Ausstoß von CO2-Emissionen zur Folge, der wegen des Klimawandels nicht zu vertreten ist. Der Wandel von wenigen zentralen Kraftwerken zu einer Vielzahl von dezentralen regenerativen Kraftwerken ist deshalb zwingend und kann auch in zwei Jahrzehnten umgesetzt werden.

Im Jahr 2011 lieferten die Erneuerbaren Energien in Deutschland rund 20 % der Bruttostromerzeugung, nur die Braunkohle mit 25 % hat einen größeren Anteil an der Stromerzeugung. In wenigen Jahren werden sie die tragende Säule für die Stromversorgung sein. Für das Jahr 2020 wird ein Anteil von 40 % angestrebt, dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn alle Sparten wie Windkraft, Solarenergie, Bioenergie, Wasserkraft und Tiefengeothermie zügig und entschlossen ausgebaut werden.

Die Entwicklung der Windenergie in Deutschland war in der Vergangenheit auf der Ebene der Bundesländer sehr unterschiedlich. Ursache hierfür waren an erster Stelle nicht die unterschiedlichen Windverhältnisse, sondern die Vorbehalte auf der Ebene der Länderregierungen und der Kommunalverwaltungen. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie will man vor allem in Bayern und Baden-Württemberg die Entwicklung bei der Windenergie forcieren. Baden-Württemberg hat eine Änderung des Landesplanungsgesetzes auf den Weg gebracht, danach soll es in der Regionalplanung künftig nur noch Vorranggebiete für Windenergieanlagen geben und keine Ausschlussgebiete mehr. Das Umweltministerium in Bayern hat bereits planungsrechtliche Änderungen vollzogen, mit denen Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden.

Mit dem entstehenden Massenmarkt hat eine rasante Leistungssteigerung bei den Windkraftanlagen eingesetzt. So werden heute durchweg Anlagen mit zwei bis fünf MW installiert. Die Nabenhöhe ist abhängig vom Standort. Mit einer Höhe von rund 140 m können auch im Süden ähnlich hohe Stromerträge wie in küstennahen Gebieten erzielt werden. Die gesamte installierte Leistung der Windenergieanlagen in Deutschland beträgt 29.075 MW (Stand 31.12.11). In 2011 wurden 895 WEA mit einer Leistung von 2.007 MW installiert. Bei dem Umstieg von den fossilen Energien auf die Erneuerbaren werden Windkraftanlagen onshore und offshore eine starke Rolle spielen.

Solarstrom ist auf dem besten Wege, zu einer tragenden Säule der künftigen Energieversorgung zu werden. Bereits 2011 hatte die Photovoltaik einen Anteil von drei Prozent am deutschen Strommix. Der Zubau betrug in 2011 7,5 GW, insgesamt sind damit in Deutschland Anlagen mit einer Leistung von 24 GW installiert. In 2011 erzeugten sie 18 Milliarden Kilowattstunden. Die Photovoltaik hat den Vorteil, dass sie Strom erzeugt zu Zeiten des Tages mit höchstem Verbrauch und auch direkt beim Verbraucher. Für 2020 geht man von einer Verdoppelung der installierten Leistung aus.

Die Anzahl der Biogasanlagen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und liegt jetzt bei 7.470. Die gesamte installierte elektrische Leistung beträgt 2.900 MW. Die Biogasanlagen werden in Zukunft wesentlich zur Stabilisierung der Netze beitragen, da sie bei wenig Sonne und Wind gezielt Strom ins Netz einspeisen können.

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